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16 Wellensteyn

Im polnischen Krakau gibt es etwa seit 1900 die Tradition der tragbaren Weihnachtskrippe. Handwerker wie Maurer und Steinmetze fanden im kalten polnischen Winter keine Arbeit. Für einen zusätzlichen Verdienst zogen sie mit ihren in aufwändiger Handarbeit gebauten Krippen von Haus zu Haus. Die sehr bunt und prächtig gestalteten Krippen zeigen die Weihnachtsgeschichte vor dem Hintergrund der stilisierten Krakauer Marienkirche. Türme und Kuppeln aus Gold und Silberstanniol krönen Nationalfahnen und der polnische Adler. Die Kraków Szopka ist in drei Etagen aufgebaut. Das Weihnachtsereignis wird hier mittig in den Festen der Kirchtürme gezeigt, mit den Figuren der Heiligen Familie aus Ton. Eine Stufe darunter ist eine Taufszene mit Wachsfiguren zu sehen, vor der Jahreszahl 966, dem Jahr der Christianisierung Polens. Auf der untersten Etage stehen zwei Frauenfiguren aus Wachs, beide in polnischer Tracht gekleidet.

Fotoreproduktion mit Detail einer Krippe aus den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg

Tändlergasse 11, 93047 Regensburg