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23 Hotel Orpheé

„Die Engel sollten himmlische Schönheit atmen, und das heilige Paar sollte zur höchsten Andacht stimmen“, schreibt Rudolf Berliner in seinem Standardwerk zur Geschichte der Weihnachtskrippe über die Presepe Napoletano. In Süditalien ist die Krippe wichtiger als der Weihnachtsbaum, welcher erst in den Fünfzigerjahren populär wurde. Dr. Thomas Huber inszenierte hier die Anbetung der Hirten mit qualitätvollen Figuren aus der Sammlung Huneke, Grabenstätt. Die Szenerie vor der Ruinenarchitektur besticht durch die ausdrucksstarken Gesichter, die bewegte Mimik und Gestik der vom weihnachtlichen Geschehen berührten Akteure. Die farbenprächtigen Gewänder der Heiligen Familie im üppigen Faltenwurf stehen den einfachen Alltagskleidern der Hirten gegenüber. Das nackte Jesuskind ist ihr gemeinsamer Mittelpunkt. Die weiße, korinthische, kannelierte Säule symbolisiert das Haus des alttestamentlichen Königs David. In den biblischen Kindheitsgeschichten wird Jesus als ein Nachkomme aus dem Haus Davids beschrieben. In der Schar der Engel besticht vor allem der Doppelputto von höchster Qualität.

Kunstsammlungen des Bistums Regensburg

Untere Bachgasse 8, 93047 Regensburg