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07 Regierung der Oberpfalz

Die Plößberger Krippen werden von Generation zu Generation gepflegt, erweitert und weitergegeben. Ein Krippenparadies mit Naturmaterialien und einem Krippenberg, der viele Entdeckungen und Szenen für das Auge bereithält.

Vitrine 1:
Jahreskrippe von Siegfried Sollfrank, Leiter der Plößberger Krippenschnitzer
In der Krippe sind der Kreuzweg, das letzte Abendmahl, die Bergpredigt und weitere Szenen aus der Bibel zu sehen. Die Figuren sind handgeschnitzt und handbemalt, die Stadtkulisse und die Landschaft größtenteils aus Lindenholz gefertigt.

Vitrine 2:
„Hösl-Krippe“, original Plößberger Hauskrippe (Leihgabe von Ruth und Harald Gerl, aufgebaut vom OWV Plößberg). Die „Hösl-Krippe“ ist im Besitz von Ruth Gerl, der Tochter des im Jahr 2010 verstorbenen Plößberger Bildhauers Reinhold Hösl. Schon Ruths Großvater hat mit eigenen Figuren und Ideen eine Hauskrippe geschaffen. Sie wurde von ihrem Vater Reinhold Hösl in den 60er- Jahren mit zahlreichen selbstgeschnitzten Figuren erweitert. Es entstand eine typische Plößberger Hauskrippe - eine große Landschaftskrippe mit einem imposanten Krippenberg. Verwendet werden dazu Naturmaterialien, das Material aus der Umgebung. Wie in jeder Plößberger Weihnachtskrippe finden sich neben dem Geschehen der Geburtsnacht viele weitere biblische Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, aber auch Begebenheiten aus dem Alltagsleben. 250 handgeschnitzte Figuren und Stückeln sind in dieser Krippe platziert. Die ältesten stammen aus dem Jahre 1888, wie z.B. das Stückel „die Sonntagsruhe“ rechts in der deutschen Stadt. Hervorzuheben sind die von Reinhold Hösl geschnitzte Heilige Familie, der Engelskranz über dem Geburtsstall, der Königszug links unten in der Stadt Jerusalem und der Einzug Jesu in Jerusalem.

Vitrine 3:
Die Krippe zeigt den Pilgerweg von Jerusalem, der von Herodes dem Großen als befestigte Straße ausgebaut wurde. Rechts unten das Dungtor und der Teich Schiloach; vorbei an den Händlern und dem Kopfhaus des Hypodroms führt die Straße zum Robinsonbogen am Tempel. Der Pilgerweg wurde erst vor kurzem archäologisch belegt. Im Hintergrund sind die alten Stadtmauern der Davidstadt zu erkennen. Das Dungtor führt zum Kidron- und Hinnomtal, im Vordergrund ist das Tyropojotal mit Bachlauf dargestellt. Die Figuren sind aus Lindenholz und wurden in mehreren Generationen der Fam. Haubner geschnitzt.

Emmeramsplatz 8, 93047 Regensburg